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Rückenschule


Als Rückenschule werden Kurse und Bücher bezeichnet, die Übungen und Informationen zur Verminderung oder Vorbeugung bei Rückenschmerzen vermitteln. Kurse werden z. B. von Fitnessstudios, Krankenkassen, Ergo- und Physiotherapeuten angeboten. Ziel ist, die relevanten Muskelgruppen zu stärken und so die Wirbelsäule zu entlasten, da die Muskulatur mit zunehmendem altersbedingten Verschleiß als Stütze der Wirbelsäule immer wichtiger wird. Nebenbei wird das Bewusstsein für eine rückenfreundliche Haltung im Alltag gefördert. Einer der Mitbegründer war Hans-Dieter Kempf.

Sinnvoll sind solche Aktionen vor allem dann, wenn noch keine Beschwerden aufgetreten sind. Regelmäßig kommen Patienten aber erst dann auf die Idee, solche Angebote wahrzunehmen, wenn bereits Beschwerden vorliegen. Ob die Rückenschule in diesem Stadium nutzt, hängt in hohem Maße von der Qualifikation des Trainers ab. Besonders wichtig ist, dass sich der Trainer auf die individuellen Voraussetzungen des einzelnen Patienten einstellen kann. Dies ist jedoch in einer großen Gruppe erfahrungsgemäß schwierig bis kaum möglich. Deswegen sind anerkannte Rückenschulkurse auf max. 15 Teilnehmer begrenzt und können nur von Sportlehrern und Ärzten mit entsprechender Zusatzqualifikation und Physiotherapeuten durchgeführt werden.

Die 10 Regeln der Rückenschule:

1.   Bewegen Sie sich regelmäßig
2.   Halten Sie Ihren Rücken gerade
3.   Gehen Sie beim Bücken in die Hocke
4.   Heben Sie keine schweren Gegenstände
5.   Verteilen Sie die Lasten gleichmäßig auf beide Seiten und halten Sie die schweren
      Gegenstände dicht am Körper
6.   Achten Sie auf aufrechte Sitzhaltung
7.   Beugen Sie beim Stehen leicht die Knie
8.   Nehmen sie beim Liegen möglichst die Seitenlage ein
9.   Vermeiden Sie ruckartige Bewegungen und abrupte Drehungen
10. Trainieren Sie Ihre Rückenmuskulatur täglich




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Stand: Dezember 2018