Meilenstein für Bad Füssing:

Flächendeckender Glasfaserausbau rückt dank 700.000 Euro neuer Fördermittel in greifbare Nähe

Bad Füssing - Bad Füssing macht einen weiteren großen Schritt in Richtung digitale Zukunft: Die Gemeinde erhielt jetzt vom Bund eine Förderzusage in Höhe von bis zu 702.000 Euro – ein Meilenstein auf dem Weg zu einer flächendeckenden Glasfaserversorgung. Die Förderung ermöglicht es, jene Adressen anzuschließen, die nach dem laufenden Ausbau durch „Unsere Grüne Glasfaser“ (UGG) und Telekom bislang unversorgt blieben. 

„Damit rückt das Ziel, alle Haushalte und Betriebe in allen Ortsteilen und Weilern unseres Gemeindegebiets zuverlässig mit gigabitfähigem Internet auszustatten, erstmals realistisch in Reichweite“, sagt Bürgermeister Tobias Kurz. Er setzt sich seit Jahren gemeinsam mit dem Bad Füssinger Breitbandpaten Rudolf Wasner für einen komplett flächendeckenden Ausbau der Zukunftstechnologie Glasfaser ein.
 
Nach dem Abschluss des UGG-Ausbaus werden die allermeisten Straßenzüge im Gemeindegebiet über moderne Anschlüsse verfügen. Doch rund 160 Adressen gelten weiterhin als sogenannte „weiße Flecken“. Genau hier setzt die neue Förderung an, für die Bad Füssing besonders hartnäckig über mehrere Jahre lang kämpfte. Der Gemeinderat hatte bereits im Sommer einstimmig beschlossen, nach einer positiven Förderzusage sofort das notwendige Auswahlverfahren für einen Netzbetreiber zu starten – nun kann dies offiziell beginnen. 

Die rund 700.000 Euro aus der Bundesförderung entsprechen rund der Hälfte der voraussichtlichen Kosten für den Ausbau. Bad Füssing wird sich jetzt nach Worten von Bürgermeister Tobias Kurz auch noch für Finanzmittel aus dem bayerischen Breitbandprogramm starkmachen, für die die Bundesförderung Voraussetzung ist. Heißt im Ergebnis: Bis zu 90 Prozent des Ausbaus werden gefördert. Nur rund zehn Prozent der Projektkosten muss die Gemeinde selbst tragen. 

In Kombination mit dem bereits laufenden eigenwirtschaftlichen Ausbau entsteht mit den aktuellen Weichenstellungen ein Gesamtprojekt, das Bad Füssing in den kommenden Jahren zu einer vollständig mit Glasfaser erschlossenen Kommune machen wird. „Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das: stabilere Verbindungen, höhere Geschwindigkeiten und eine digitale Infrastruktur, die auch langfristig mit den Anforderungen einer modernen Gesellschaft mithalten kann“, so Bürgermeister Kurz. Er spricht von einem starken Signal für Bad Füssing: „Anders als in anderen Kommunen, wo sich Anbieter komplett zurückziehen, werden wir in absehbarer Zeit eine flächendeckende Abdeckung umsetzen“, so Kurz und ergänzt: „Damit schaffen wir Zukunftssicherheit – für die Menschen, die hier leben, und für unseren Wirtschaftsstandort.“

Mit dem nun beginnenden Auswahlverfahren wird festgelegt, welches Unternehmen den geförderten Ausbau übernimmt. Im nächsten Schritt kann dann der Bau der Glasfaserleitungen vorbereitet werden. 
 
Folgende Ortsteile/Bereiche umfasst der geplante Ausbau unter anderem: Ainsen, Angering, Aufhausen, Dürnöd, Geigen, Hart, Hilling, Pichl/Pichlstraße, Schieferöd, Steinbreiten, Steinreuth, Thalau, Thalham, Wendlmuth, Wies, Zanklöd, Zieglöd. Auch einzelne, bisher noch nicht in Ausbauplänen enthaltene Adressen in Bad Füssing, Safferstetten, Am Johannesbad, Würding, Gögging, Egglfing, Irching und Aigen umfasst das Gebiet. 
 
Genauere Auskünfte erteilt Breitbandpate Rudolf Wasner unter 08531/975-404 oder rwasner@badfuessing.de

Hinweis für die Redaktion: Hier finden Sie alle aktuellen Pressemeldungen aus Bad Füssing. Die Pressemappe sowie eine aktuelle Bilderdatenbank mit Downloadmöglichkeit finden Sie auf badfuessing.newswork.de.

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